| 1037 |
wurde Niedernhall im Öhringer Stiftungsbrief
für Adelheid, der Mutter Kaiser Konrads II., erst-mals urkundlich
erwähnt. Die Grafen Hohenlohe und von Kur-Mainz übten
das Herrschaftsrecht über Niedernhall aus. |
| Um 1210 |
wurde die Laurentiuskirche, ein äußerlich
schlichtes Bauwerk, mit einem Portal mit reichem Ornamentschmuck
errichtet. |
| 1356 |
erhob Kaiser Karl IV. Niedernhall zur
Stadt. Als Zeichen der "Stadtwürdigkeit" wurde bis |
| 1363 |
die Stadtmauer mit Wehrgang, Türmen
und Stadttoren angelegt. Das Götzenhaus steht gleich am Stadteingang
am Kocher und beeindruckt durch sein schönes Fachwerk mit bemalten
Putzfeldern. |
| 1477 |
Erbauung des Rathauses. Das imposante
Fachwerkgebäude zählt zu den besterhaltenen in ganz Franken.
Die altdeutsche Halle im ersten Stock beeindruckt durch ihre mächtigen
Eichenpfeiler, die eine handbehauene Balkendecke tragen. |
| 1490 |
drückte Götz von Berlichingen,
der Ritter mit der Eisernen Faust, in Niedernhall die harte Schulbank.
|
| 1540 |
wurde auf der Höhe, umgeben von
Wald, das ehemalige Jagdschloß Hermersberg errichtet. |
| 1713 |
baute der bekannte Abt Knittel, Dichter
und Baumeister, aus dem Kloster Schöntal, die "Schöntalische
Kelter". |
| 1806 |
Niedernhall wird württembergisch |
| 1826 |
Schließung der Saline. Einstellung
der Soleförderung. |
| Seit 1983 |
steht die Altstadt Niedernhalls als Gesamtanlage
unter Denkmalschutz. Mit hohen finanziellen Zuwendungen unterstützt
die Stadt die Instandsetzung und Erhaltung der Gebäude. |